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Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in den Sparkassen verändern sich die Anforderungen an das Personalmanagement. Einerseits nutzen viele Mitarbeiter die Chance der Altersteilzeit, andererseits wird es in vielen Regionen immer schwieriger, fachlich geeignete Mitarbeiter zu finden. Wenn dann in strukturell schwachen Gebieten die Jugend in die Ballungszentren abwandert, verschärft sich die Situation nochmals. Über eine Effizienzsteigerung müssen somit die Personalkosten „sozialverträglich“ und nachhaltig gesenkt werden. Das ist eine Notwendigkeit und Chance zugleich. PARES Kompakt kann dem Personal- und Prozessmanagement wichtige Informationen liefern, um an der richtigen Stelle anzusetzen. |
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Werte-Abweichungen sind zunächst weder gut noch schlecht
PARES Kompakt ist ein rein zahlenbasiertes Analyseinstrument, mit seinen Stärken, aber auch Grenzen. Der Abgleich der eigenen Bearbeitungszeiten mit den Referenzwerten des DSGV sowie Werten anderer ausgewählter Sparkassen liefert erste Hinweise über mögliche Effizienzpotenziale. Diese Werte geben eine Orientierung für eine mögliche künftige Personalausstattung der eigenen Sparkasse. (Unbenommen dessen, dass jede Sparkasse ihre eigenen Zielwerte festlegt.) So können die richtigen Aufgaben und die dahinterstehenden Prozesse für eine Optimierung identifiziert werden. Nicht zielführend ist es, die Mitarbeiterkapazitäten ohne gleichzeitige Prozessanpassung „einfach“ abzubauen. Unabhängig davon, ob die eigenen Werte über oder unter den Vergleichswerten liegen – die Abweichung sagt noch nichts über die Qualität der Aufgabenerledigung aus. Eine Differenz ist zunächst weder gut noch schlecht. Möglicherweise bewegt die Sparkasse wegen der Kaufkraft ihrer Kunden je Abschluss weniger Volumen als andere Sparkassen (PARES Kompakt berechnet im Markt und der Marktfolge die Werte auf der Basis von Stück). Vielleicht bedeutet die Risikosituation mehr Aufwand in der Kreditbearbeitung, im Risikocontrolling und der Revision oder die individuelle Strategie erfordert einen entsprechenden Aufwand. |
Der Aussagewert der Zahlen erhöht sich durch eine qualitative Analyse deutlich
Um den Aussagewert der reinen Zahlen aus PARES Kompakt zu erhöhen, hat die snc Bayern GmbH seit 2008 die quantitative Analyse um eine qualitative Komponente ergänzt. Bisher hat die snc weit über 20 Sparkassen mit dem erweiterten Leistungsangebot der „Funktions- und Personalkostenanalyse auf der Basis PARES Kompakt“ begleitet. Die Sparkassen beurteilten die Ergebnisse aus dieser Analyse als wichtig und hilfreich für die Anpassung ihrer Personalstrategie und das weitere Vorgehen. Sparkassen, die PARES Kompakt „alt“ und PARES Kompakt „neu“ durchgeführt haben, bewerteten die qualitative Analyse als gut und bestätigten einen hohen Mehrwert.
Ausgangsbasis für die qualitative Analyse ist die Aufbereitung der Zahlen für die Bereiche Markt, Marktfolge und Stab. Die Sparkassenwerte werden je Aufgabe den Vergleichswerten des DSGV und der ausgewählten Sparkassen gegenübergestellt. Die Aufgabenverteilung innerhalb der Bereiche und die Schnittstellen zu anderen Bereichen werden transparent. Im Vertrieb fließen mögliche Potenziale aus der ganzheitlichen Beratung und dem Produktverkauf einzelner Produktsparten in die Bewertung für die erforderliche Analyse ein.Mit Führungskräften und Mitarbeitern führen unsere Berater Interviews mittels eines strukturierten Fragenkatalogs. Dieser Katalog hilft, die Abweichungen zu den Modellkonzepten des DSGV (als Basis für die Referenzwerte) zu erklären und damit auch die Frage, warum es zu Abweichungen zwischen Referenz- und Ist-Werten kommt. Zudem fließt die Beratungserfahrung der snc Bayern GmbH ein, um eine „Benchmark“ zu formulieren. Mitglieder des Projektteams, die an diesen Gesprächen teilnahmen, waren häufig erstaunt, wie ihre Sparkasse „wirklich“ funktioniert. Prozessbeschreibungen auf dem Papier und tatsächliche Umsetzung sind oft zweierlei Dinge.
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Ergänzende Bausteine stellen weitere Entscheidungshilfen zur Verfügung Das Filialnetz ist in vieler Hinsicht „Treiber“ von Aufwand. Sei es die Mindestbesetzung bezüglich UVV-Kassen, die Reinigung oder der Beleg- und Werttransport. Die snc Bayern GmbH besitzt hohes Fachwissen zur Filialnetzanalyse. In einem Abgleich der Entfernungen von Filiale zu Filiale stellen wir die Netzabdeckung dar und zeigen einen ersten Optimierungsansatz auf.
Wie eingangs erwähnt, stellt die Demografieentwicklung der Mitarbeiter die Sparkassen künftig vor große Herausforderungen. Auf der Grundlage der heutigen Altersstruktur und der individuellen Situation der Sparkasse erstellt die snc Bayern GmbH ein grobes Szenario um Handlungsfelder aufzuzeigen. |
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Die Qualität wird mess- und vergleichbar
Bisher ist der Vergleich der Sparkassen bezüglich der Qualität nur aus der Distanz möglich. Kennzahlen und die Aussage, bestimmte Modelle umgesetzt zu haben (die individuelle Sicht des Umsetzungsgrades differiert aus der Erfahrung der snc Bayern GmbH stark), müssen hier genügen – es sei denn, man kennt die Vergleichsparkasse gut. Die snc Bayern GmbH macht mit ihrem Vorgehen zu PARES Kompakt die Qualität der Aufgabenbearbeitung und Prozessumsetzung in den einzelnen Sparkassen messbar. Sie können sich dann nicht nur bezüglich des Aufwands, sondern auch der Qualität vergleichen. Dies ist ein weiterer Mehrwert der qualitativen Analyse zu PARES Kompakt.
Bestimmend für die Umsetzung ist die Strategie der Sparkasse
Die snc Bayern GmbH zeigt aus „neutraler“ Sicht die Gründe für die Abweichung der Sparkassenwerte zu den Vergleichswerten auf und gibt Handlungsempfehlungen für Projekte, Vorhaben und Aufgaben. Die Modelle des DSGV und die Erfahrungen der snc Bayern GmbH sind hier die Eckpfeiler. In einem Umsetzungsworkshop mit dem Vorstand erörtern wir zusammen mögliche Richtungsentscheidungen für die Zukunft der Sparkasse. Dabei muss die Strategie der jeweiligen Sparkasse der rote Faden sein.
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Thomas Hämmerl Karolinenplatz 5 80333 München +49 89 2173 1696 This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. |
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